Medizinisches Botox
Überblick
Bei chronischer Migräne (Kopfschmerz an mehr als 15 Tagen im Monat) wird Botulinumtoxin nach dem PREEMPT-Protokoll an 31 Punkten an Stirn, Schläfen, Nacken und Schultern injiziert und reduziert die Freisetzung von Neurotransmittern an schmerzleitenden Nervenenden.
Die Behandlung wird nach einer neurologischen Konsultation geplant. Eine deutliche Abnahme der Attackenhäufigkeit zeigt sich meist ab der zweiten Sitzung; viele Patienten halbieren ihren Schmerzmittelverbrauch.
Vorteile
- Deutlich weniger Attacken pro Monat
- Kürzere und weniger starke Attacken
- Geringerer Schmerzmittelverbrauch
- Ein durch klinische Studien gestütztes Protokoll
Für wen ist es geeignet?
- Personen mit Kopfschmerz an 15 oder mehr Tagen im Monat
- Wer auf Medikamente nicht ausreichend anspricht
- Patienten mit neurologisch gesicherter chronischer Migräne
Behandlungsablauf
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01
Untersuchung & Mimikanalyse
Ihre Ärztin beurteilt Muskelkraft, Mimikgewohnheiten und Symmetrie und erstellt eine fotografische Dokumentation.
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02
Erstellung der Dosiskarte
Injektionspunkte und die benötigten Einheiten pro Muskel werden gemeinsam mit Ihnen festgelegt.
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03
Die Behandlung
Nach dem Auftragen einer Betäubungscreme erfolgt die Behandlung mit ultrafeinen Insulinnadeln.
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04
Kontrolle am 10. Tag
Wir beurteilen das Ergebnis gemeinsam und korrigieren bei Asymmetrie oder Unterkorrektur kostenfrei nach.
Nachsorge
- Legen Sie sich in den ersten 4 Stunden nicht hin und beugen Sie den Kopf nicht nach vorn.
- Massieren oder reiben Sie das behandelte Areal 24 Stunden lang nicht.
- Verzichten Sie 24 Stunden auf Sport, Sauna, Dampfbad und Solarium.
- Meiden Sie 48 Stunden Alkohol und blutverdünnende Medikamente (bitte ärztlich abklären).
- Make-up kann nach 6 Stunden aufgetragen werden — ohne Druck auf die Haut.
Häufige Fragen
Manche Patienten profitieren sofort, laut Protokoll erfolgt die vollständige Beurteilung jedoch erst nach der zweiten Sitzung.
Für die Diagnose chronische Migräne und die Therapieplanung ist eine neurologische Abklärung erforderlich; unsere Klinik begleitet Sie dabei.
Da an Stirn und Schläfen injiziert wird, ist häufig eine sekundäre Glättung der Linien zu beobachten.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Untersuchung.