Botox ist weltweit der am häufigsten durchgeführte medizinisch-ästhetische Eingriff. Dennoch kommen Erstpatientinnen stets mit denselben Fragen: Wirke ich eingefroren, wie lange hält es, wie viele Einheiten brauche ich? Hier die Fragen, die wir in unserer Klinik am häufigsten hören.
1. Botox löscht Falten nicht — es beugt ihnen vor
Botulinumtoxin reduziert die übermäßige Muskelkontraktion und wirkt deshalb hervorragend bei dynamischen Falten, die durch Bewegung entstehen. Tiefe, auch in Ruhe sichtbare Linien brauchen mehr: Hier kommen Filler oder Hautbehandlungen ins Spiel.
2. Die Dosis ist individuell — es gibt keine Standardzahl
Die Muskelkraft kann sich zwischen Personen um das Dreifache unterscheiden. Ein allgemeingültiges 20 Einheiten für die Stirn gibt es daher nicht. Wir beurteilen Ihre Muskulatur in Bewegung und planen genau die Dosis, die Sie brauchen.
3. Die Wirkung ist nicht sofort sichtbar
Die erste Veränderung zeigt sich am 3. Tag, das Ergebnis setzt sich zwischen Tag 10 und 14. Wir empfehlen deshalb, mindestens zwei Wochen vor einem wichtigen Anlass zu behandeln.
4. Natürlichkeit hängt ebenso von der Technik ab
Dieselbe Dosis an anderer Stelle ergibt ein völlig anderes Resultat. Eine versehentlich in brauenhebende Fasern gesetzte Dosis kann die Braue absinken lassen — ein Detail, das Erfahrung verlangt.
5. Erwarten Sie keine Schmerzen
Die Nadeln sind feiner als Insulinnadeln. Die meisten Patienten beschreiben ein Gefühl wie ein leichtes Piksen. Auf Wunsch wird eine Betäubungscreme aufgetragen.
6. Die Behandlung dauert 15 Minuten, die Vorbereitung länger
Die Injektionen selbst dauern 10–15 Minuten; für Untersuchung, Mimikanalyse und Fotodokumentation sollten Sie insgesamt 45 Minuten einplanen.
7. Die ersten vier Stunden sind entscheidend
Nicht hinlegen, den Kopf nicht nach vorn beugen, das Areal nicht massieren. Diese Regel verhindert, dass sich das Präparat über den Zielmuskel hinaus verteilt.
8. Nebenwirkungen sind selten und vorübergehend
Am häufigsten sind kleine Blutergüsse und leichte Kopfschmerzen für einige Stunden. Eine Brauenasymmetrie lässt sich in der Regel durch eine Nachkorrektur beheben und ist nie dauerhaft.
9. Der Preis richtet sich nach Einheiten
Seien Sie vorsichtig bei Pauschalpreisen pro Areal: Meist bedeutet das zu viel oder zu wenig Präparat. Transparente Kliniken halten schriftlich fest, wie viele Einheiten verwendet wurden.
10. Die Kontrolle darf keine Verhandlungssache sein
Bei der Kontrolle am 10. Tag wird das Ergebnis beurteilt und bei Bedarf kostenfrei nachkorrigiert. Überlegen Sie zweimal, bevor Sie eine Klinik wählen, die das nicht einschließt.
Fazit
Gutes Botox lässt Sie nie wie jemand anderen aussehen — es lässt Sie erholt aussehen. Wenn die richtige Ärztin, die richtige Dosis und realistische Erwartungen zusammenkommen, ist das Ergebnis fast immer überzeugend.